www.jedemedolazni.cz :: BÍLINA (13.11.2018 - 01:25)

Region: Nordböhmen, okres Kreis Teplitz Website:
Natürliche Heilquelle Natürliches Mineralwasser Der wichtigste Hinweis auf die Behandlung Magen- und Pankreas-, Nierenund Harnblasen-, Leber- und Gallenblasenkrankheiten, Podagra
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Die Stadt Bílina ist vor allem dank des Mineralwassers „Bílinská kyselka“ und ihrer ferner renommierten Heilbäder mit natürlichem Mineralwasser bekannt. Die Stadt Bílina bemüht sich darum, den Kurort sowie ihren einstigen Ruhm widerherzustellen.

GESCHICHTE

Erste schriftliche Meldungen über die Gemeinde stammen aus der ältesten tschechischen Chronik, der sog. Chronica Boemorum aus dem Jahr 993. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtete man hier eine Burg und in der Vorburg wurde eine Stadt mit Stadtmauern und drei Toren gegründet. Seit 1502 gehörte die Stadt der Adelsfamilie Lobkowitz. Ihnen wurde das Schloss sowie anliegende Grundstücke nach 1989 zurückgegeben.

Das Mineralwasser aus Bílina erwähnte bereits in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts der Chronist Václau Hájek z Libočan, doch erst im Jahre 1712 wurden die Springquellen gereinigt und die ersten Gäste empfangen. Zum größeren Ruhm des Kurortes trug der Geologe, Balneologe und Arzt Franz Ambroz Reuss bei, der die heilenden Wirkungen des Mineralwassers bekräftigte. Zur Zeit des Mieters Georg Schwab, begann man in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts das Wasser in irdene Krüge abzufüllen, mit Wachs zu übergießen und in die Umgebung zu liefern. Später distribuierte man in Flaschen.

Schon damals empfahlen die Ärzte das Mineralwasser „Bílinská kyselka“ bei Atemwegerkrankungen, Atemlähmung, Anfangsstadien von Lungensucht, Nieren- und Harnwegeerkrankungen, insbesondere bei Harnstein und Harnsand, sowie bei Rheumatismus und nicht zuletzt bei Störungen des Nervensystems, wie bei Hysterie oder Hypochondrie.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts breitete sich der Kurort aus, man errichtete einen umfangreichen Park und anschließend ein Kurhaus im Pseudorenaissance-Stil, wo man Krankheiten der oberen Atemwege behandelte. Im Haus befanden sich Gästezimmer, Kurkabinen, ein Inhalationsapparat und sonstige Einrichtungen, die dem Komfort der Gäste dienten: Lesezimmer, Salon und eine Kolonnade im Empirestil. Das hiesige Kaff eehaus Lesní kavárna befand sich ursprünglich an der Jubiläumsausstellung in Prag im Jahre 1891.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kurort verstaatlicht und nach Julius Fučík benannt. Wegen der schlechten Luft konnte man weiterhin nicht mehr Atemkrankheiten behandeln und man fokussierte sich auf die postoperative Betreuung nach Magen- und Dünndarmoperationen. Der Schlosspark und seine Umgebung wurden nicht aufrechterhalten und verwahrlosten mit der Zeit.

In den 70er Jahren bekam Bílina das Statut einer Kurstadt, was eine neue Entwicklung des Kurortes vorzeichnete. Der Park wurde rekonstruiert, für Gäste ein Minigolfplatz errichtet, man behandelte bis zu 3 000 Patienten jährlich, denen jedoch die Exhalationen des nahe liegenden Kraftwerkes sowie die allgemeine Verunreinigung der Nordböhmischen Region nicht besonders wohl taten. Das Areal wurde in eine Abfüllanlage für Mineralwasser und einen Kurort eingeteilt. Der Kurort wurde einer privaten Firma verkauft, die das gesamte Areal absperrte.

Im Jahre 1998 wurde das Kurortareal von der Stadt gekauft, um 10 Jahre später eine gemeinnützige Gesellschaft Bílinské lázně zu gründen.

Chancen im Bereich

Weitere Chancen

Bořeň

 

Ein 539 m hoher Gipfel und eine markante Dominante von Bílina sowie des Böhmischen Mi elgebirges. Beim Anblick vom Nordwesten erinnert dieser an einen liegenden Löwen. Im Jahre 1977 verkündete man hier ein Naturschutzgebiet, um die zahlreichen seltenen Pfl anzen- und Tierarten zu schützen. Ein bedeutendes Bergsteigergebiet – hohe Wände für ein längeres Kle-  ern oder Wand-, Spalt- oder Kaminkle ern. Der ganze historische Stadtkern ist seit 1992 ein städtisches Denkmalschutzgebiet. Besuchenswert sind insbesondere folgende Sehenswürdigkeiten:

Schloss Duchcov

 

Ein Barockschloss mit klassizistischen Bauelementen aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Zwischen den Jahren 1785 und 1798 wirkte hier als Bibliothekar der berühmte Liebhaber Giacomo Casanova, der hier auch verstarb.

 
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